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Elektroheizung

Heizen mit Strom lohnt sich

 

Die Elektroheizung als besonders saubere und energiesparende Heizungsart gibt es in sehr vielen Ausführungen. Die Liberalisierung des Strommarktes und das "Erneuerbare-Energie-Gesetz" haben dafür gesorgt, dass das Heizen mit Strom sich noch besser rechnet. Dieser Beitrag liefert dem Elektrohandwerker wichtige Informationen und Argumente.

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Fazit: Mehr denn ja lohnt sich also jetzt das Heizen mit Strom - besonders für "vielverbrauchende" Familien. Aber zunehmend auch für kleinere Haushalte, für Komfort- und Preisbewusste und nicht zuletzt für die Umwelt.
Ein Markt für das Elektrohandwerk mit Zukunft, denn der Niedrigenergiestandart wird der Baustandart des 21. Jahrhunderts.
Diese Elektroheizungen werden von den örtlich zuständigen EVU's gefördert.
Für weitere Informationen klicken Sie diesen Link zu WWW.EVO.DE , hier gibt es Informationen zu den Förderprogrammen im Raum Oberfranken.

Ganz ohne Heizung geht es nicht

Dies gilt auf keinen Fall für unsere Breitengrade. Selbst Energiesparverordnungen, die sicherlich immer restrektiver ausfallen werden, kommen um diese Tatsache nicht herum. Ein entscheidender Aspekt ist jedoch der Heizenergieträger, der eingesetzt werden soll.
Zwischen Öl, Gas und Strom finden tatsächlich noch Glaubenskriege statt. Es gibt in der Tat viele Argumente "Pro & Contra" der verschiedenen Energieträger. Bei der Entscheidung für eine neue oder zu renovierende Heizung sollte man aber zunächst drei wesentliche Punkte berücksichtigen:

  • die Kosten
  • die Umweltverträglichkeit und
  • die Verfügbarkeit.

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Unsicherheit beim Ölpreis kann teuer werden

Eines steht auf jeden Falls fest: Nach dem letzten, dem sogenannten viertel Öl-Preisschock, sind die Kosten für den Energieträger Öl um etwa 40% gestiegen. Auch wenn diese Preise wieder einmal fallen sollten - eine Garantie fürs Ausbleiben weiterer Schocks kann niemand geben. Wer mit Öl oder mit Gas heizen will, muss obendrein mit hohen Investitionskosten rechnen. Diese Kosten und mittelfristig kaum kalkulierbare Ölpreise tragen wenig zur Planungssicherheit bei.
Allgemein bekannt ist, daß die hohen Ölpreise auf drei unterschiedlichen Faktoren beruhen:

  • Beschränkung der Opec-Fördermengen
  • der derzeitige hohe Dollarkurs
  • die Ökosteuer.

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Mit Strom Betriebskosten sparen

Diese Entwicklung und die Niedrigenergiehäuser, die aufgrund der Energiesparverordnungen gebaut werden, sowie moderne elektrische, intelligente Heizsysteme, für die immer weniger Energie eingesetzt werden muss, machen vor allem die Elektroheizung noch attraktiver. Wenn hier vom Heizen mit Strom die Rede ist, geht es einerseits um die Raumerwärmung, andererseits aber um die Erzeugung von Warmwasser.
Besonders günstig ist dabei die kontrollierte Wohnungslüftung oder die Nutzung von Umweltwärme mit der elektrisch betriebenen Wärmepumpe, die derzeit effizienteste Nutzung der Solarenergie.
Bei Vergleichsrechnungen mit den neuen günstigen Strompreisen schneiden die Stromheizungen mit fossilen Brennstoffen jetzt noch besser ab. Legt man Strompreise von Anfang 1999 zugrunde, so kostet etwa die dezentrale Elektro-Speicherheizung bei einem freistehenden Einfamilienhaus mit 120 m² bis 150 m² Wohnfläche in Niedrigenergiebauweise ungefähr gleich viel wie die Zentralheizung mit Öl- oder Gasbrenner. Doch die in den letzten Monaten extrem gestiegenen Ölpreise haben bereits die Betriebskosten zugunsten der Elektro-Speicherheizung verändert. Deutlich günstiger gegenüber der Öl- und Gasheizung liegt das System mit dezentraler Elektroheizung und Lüftung. Dabei wird die frisch hereinkommende Luft über einen Wärmetauscher geführt und mit der Wärme der Abluft auf Zimmertemperatur gebracht. Dies verhindert Wärmeverluste ebenso wie die Vermeidung langer Leitungen von der zentralen Wärmeerzeugung bis zum Verbrauchsort.

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Neue Tarife begünstigen Heizen mit Strom

Bei Vergleichsrechnungen mit den neuen Strompreisen schneiden moderne elektrische Heizsystem gegenüber Zentralheizungen mit fossilen Brennstoffen jetzt günstiger als je zuvor ab. Doch es gibt noch viele weitere Vorteile.
Andererseits sind seit der Liberalisierung des Strommarktes die Preise für "Energie aus der Steckdose" zum Teil gehörig gesunken.
Langfristig, so urteilen Experten, werden sich aber die Strompreise der einzelnen Anbieter einander wieder annähern und stabilisieren - auf niedrigem Niveau.

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Für wen lohnt sich die Stromheizung?

Generell profitieren "Vielverbraucher" wie Familien mit einem Stromverbrauch von mehr als 3500 kWh pro Jahr deutlich mehr von den neuen Stromtarifen als kleinere Haushalte mit einem Verbrauch von 1500 kWh/Jahr, denn die vergleichsweise hohen monatlichen Grundpreise amortisieren sich erst bei höheren Verbräuchen.
Jedoch auch Singles können die günstigen Preise nützen: Mit der Stromheizung erhöht sich der Verbrauch, die relativen Kosten verringern sich. Weitere Heizkosten sowie Aufwendungen für die Wartung von Heizanlagen fallen dafür weg. Zusätzlich attraktiv wird der Umstieg durch niedrige Anschaffungs- und Installationspreise.
Ein Stromanschluß genügt, größere Umbauten entfallen, und bei Neubauten kann man auf den Heizkeller und die Verlegung von zusätzlichen Leitungen verzichten, denn Stromleitungen werden schließlich sowieso verlegt.

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Direktheizung bietet Komfort

Energiebewußt und komfortabel zugleich ist das Heizen mit einer elektrischen Direktheizung. Bei dieser Heizungsart wird die erzeugte Wärme nahezu zeitgleich zur Erzeugung sowohl per Wärmestrahlung als auch per Konvektion (Umwälzung erwärmter Luft) direkt abgegeben.

Vorteile dieser Heizungsart sind z.B.:

  • Es wird nur genau da und dann geheizt, wo Wärme wirklich benötigt wird
  • geringe Anschaffungskosten und Installationskosten
  • Energiesparende Ergänzung zur "normalen" Heizung, beispielesweise in der Übergangszeit oder in räumen, die nicht ständig genutzt werden
  • Durch die neuen Stromtarife können sich Direktheizungen noch schnaller als bisher amortisieren.

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